Donnerstag, 28. April 2016

Für die Dame ein Klammerschürzchen

Ich wundere mich, dass es erst kürzlich zu diesem Nähprojekt für mich gekommen ist, eigentlich hätte es schon lange erledigt sein müssen. Auf dem Plan stand: die Beseitigung des gigantischen Klammerchaos im Haus, hinterm Haus und ums Haus herum.
Ich weiß nicht, wie es in anderen gut geführten Haushalten zugeht, aber hier fliegen immer, aber wirklich immer und überall Wäscheklammern rum. Ob das Kind, die Hundedame Lani oder ich diesbezüglich der größte Übeltäter ist, weiß man nicht genau. Das Chaos hat jedenfalls jetzt ein Ende, denn ich bin nun stolze Besitzerin eines wunderschönen Klammerschürzchen. Ha!


Es ist so geräumig, dass gut und gerne drölfzigtausend Klammern darin Platz finden und


... es hängt in sicherer Höhe, so dass Kind und Hund schonmal nicht dran kommen.


Ich freu mich drüber, so macht Wäsche auf- und abhängen gleich noch mehr Spaß.
Ähm ja. Das Klammerschürzchen und ich sind heute auch mal wieder bei Rums am Start. Wurde auch mal Zeit.
Schönen Donnerstag euch allen!

Mittwoch, 27. April 2016

"Wann ist eigentlich der allerletzte Tag?"




"Mama, wann ist eigentlich der allerletzte Tag von uns allen?"
"Das kann ich dir nicht beantworten, aber gerade deshalb sollte man sein Leben jeden Tag genießen, so gut es nur geht."
"Ich genieße meine Leben echt gut. Und langsam. Dann hat man wirklich viel vom Leben."



Sonntag, 24. April 2016

Waldmeistersirup, selbstgemacht und saulecker

Der Mai steht vor der Tür und wie in jedem Jahr gehört zu diesem Empfang die Maibowle dazu wie das Christkind zum Heiligen Abend.
Also habe ich mich heute Morgen über die zarten Waldmeistertriebe im Garten hergemacht um anschließend mit ihnen in der Küche zu verschwinden.



Rezept Waldmeistersirup
(für Limonaden, Drinks und so)

3 Liter Wasser
1 Kg Zucker
1 Hand voll Waldmeisterstängelein
1 Zitrone
15 g Zitronensäure

Das Wasser wird mit dem Zucker und der Zitronensäure aufgekocht und so lange köcheln lassen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend kommen der Waldmeister und die in Stückchen geschnittene Zitrone hinzu. Nun wird der Herd ausgeschaltet, der Topf bleibt noch so lange dort stehen, bis die Flüssigkeit völlig erkaltet ist. Ist dies geschehen, wird das Gebräu in ein großes Keramikgefäß umgefüllt, luftdicht abgeschlossen und kann nun für 2-3 Tage im Kühlschrank ausruhen. Nach Ablauf der Ruhezeit wird der Sirup durch ein Tuch abgeseiht und noch einmal aufgekocht. Noch heiß in Flaschen abfüllen und dann kann er sich in allen möglichen Getränken oder aber auch auf Desserts sehen lassen. Prost!

Mittwoch, 13. April 2016

12 von 12. Nachträglich.

Der gestrige Tag ging wieder einmal zu schnell vorbei und so kommen meine 12 von 12 Fotos eben am 13. Es gibt Schlimmeres. :)


Der erste Blick geht wie jeden Morgen in den Garten. Und das sehr gerne, denn so kann ich mir gleich einen Überblick über die Laune des Tages machen. Wetter, Luft und so. Und wenn alles doof ist, hilft die Freude über die neu und hübsch angelegten Beete und den neuen Zaun.


Heute ist aber alles gut. So gut sogar, dass zwei Zähne des Kindes meinten, endlich mit der Wackelei anfangen zu müssen. Die Freude ist riesig. Als Vorschulkind muss das schließlich so.


Noch muss es zahnbedingt kein Brei sein, also beschmiere ich Brote mit Holundergelee und stelle fest, dass sich hiervon nur noch ein Glas im Vorrat befindet. Das ist nicht so prickelnd, aber die Freude auf die Ernte der blutroten Beerchen im Sommer groß.


Wir brechen im Sonnenschein und Frühlingsduft auf zum Kindergarten. Endlich kann die dicke Winterjacke zu Hause bleiben.


Wieder zu Hause, packe ich die Geburtstagshortensie in ihr neues Zuhause und bin begeistert von Farbe und Form. Ich hoffe, sie fühlt sich bei mir wohl und überlebt den Sommer.


Ist das Kunst oder kann das weg? Ich bin mir noch nicht so sicher, was ich mit den von der Leine abgepuhlten Wäschklammerninnenklammern machen soll. Erstmal ein Foto.


Die Nähmaschine hat mich auch kurz gesehen, das Mützchen wartete.


Zwischen Mützchen und Rumsvorbereitungen blieb noch Zeit für eine Johannisbeerschorle im Sonnenschein auf der Terrasse.





Anschließend gönnten Lani und ich uns ein kleines Päuschen in der Laube, sie gähnte, ich lachte und der Himmel begann mit lautem Getöse.


Bevor das Unwetter kam, suchte ich noch schnell die Eier und wunderte mich wiedermal über die "üppige" Beute. Ich denke, die Elstern sind neuerdings schneller als ich, das muss sich ändern. *mpf*


Dann noch Abendessen, aufräumen, spielen, Nähkurs und Müdigkeit. Und schwups- Tag erledigt. :)

Lieben Dank für euren Besuch! Weitere 12 von 12 Berichten findet ihr drüben bei Frau Kännchen.

Sonntag, 10. April 2016

Ich wurde gefragt und habe geantwortet. Ein Interview von Sewunity.

Ein Interview. Mit mir. Oha. Das passiert auch nicht jeden Tag.
Was ich gefragt wurde und was ich geantwortet habe und was das Ganze mit Waschweibern und Likörchen zu tun hat, könnt ihr im Nähcafé drüben bei Sewunity lesen.


Viel Spaß dabei und einen schönen Sonntag!

Donnerstag, 7. April 2016

Auch Prinzessinnen müssen für ihr Essen schuften. #vomGartenindenBauch

Inzwischen ist es April geworden, im Garten blühen die Narzissen ihrem baldigen Ende entgegen, drölfzigtausend Tulpen stehen in den Startlöchern und wir, die #vomGartenindenBauch-Familie ebenso.
Unter #vomGartenindenBauch sammle ich drüben bei Instagram seit beinahe 2 Jahren Eindrücke unserer Gartenarbeit und Ernteerfolgen/Misserfolgen, Gartenexperimenten und Kuriositäten. Und ich finde diesen Hashtag absolut passend, denn es ist tatsächlich so, dass wir aus unserem Haus in den Garten fallen können und mit vollen Händen und/oder Körben frischesten Lebensmitteln zurück ins Haus kommen. (Im Winter ist das natürlich eher seltener der Fall, aber nicht unmöglich. ;)) Das ist wahnsinnig toll und macht mich durch und durch glücklich. Und scheinbar hat das Kind diese Gartenliebe von ihren Eltern abbekommen und hilft gerne mit.
So wurde das letzte Stück Gartenumgrabung in Gummistiefeln und Prinzessinnenglitzerträumchenkleid erledigt.


Es wird nämlich Zeit, dass der Garten sich so langsam auf eine knallharte Sommersaison vorbereitet, denn die gar nicht mehr so kleinen Zöglinge im Wohnzimmertreibhaus stehen ebenfalls in den Startlöcher für den Umzug ins Freie, allerdings müssen sie sich noch bis nach den Eisheiligen gegen Ende Mai gedulden. Alles andere wäre purer Leichtsinn meinerseits und da darf ich mich auch nicht vom Turbowachstum der gar nicht mehr so kleinen Zöglinge im Wohnzimmertreibhaus beeindrucken lassen.


So sah es vor nur wenigen Wochen Anfang März aus. Ich hatte Zucchini, Kürbis, Tomaten, Salaten, Gurken und verschiedenen Sommerblümelein ein gemütliches Plätzchen zugeteilt und begann die Warterei.


Es dauerte nicht lange, so ungefähr eine Woche, als die ersten Sprösslinge ihre zarten Blättchen ins Wohnzimmertreibhaus streckten und so begann der erbitterten Kampf um Schnelligkeit dank Größenwahnsinn.



Ich frage mich ernsthaft, wie wir die doch noch lange Zeit bis Ende Mai rumkriegen sollen. Ich denke, es bleibt mir nichts anderes als eine dritte Umtopfung in noch größere Gefäße übrig.
Einige Salatpflänzchen durften bereits in die Hochbeete umziehen, aber hier lauert nicht die Gefahr des Erfrierens, sondern unser Trampeltier, äh unsere Hundedame Lani, die sich schrecklich gerne in den Hochbeeten aufhält und auch mal ihre Knochen dort einpflanzt. *grmpf*

Apropos Hochbeete, sie sind zur Zeit in aller Munde und ich kann wirklich jedem, der über eine Anschaffung nachdenkt nur dazu raten. Seit letztem Jahr bewirtschaften wir zwei zusätzlich zum großen Garten und in diesem Jahr kommt noch eine Hochbeetfläche hinzu. Alle zarten Gemüsepflanzen wie zum Beispiel Salate, Rauke, Möhren, Kohlrabi und die Vorzuchten der späteren Sorten finden dort ihre Plätzchen. Die robusteren Arten wie Bohnen, Kürbis, Zucchini, Gurken und Tomaten wachsen im großen Garten.



Die Hochbeete haben uns im vergangenen Winter zum ersten Mal eine Winterente beschert, was wirklich toll war. Feldsalat, Asiasalat, Postelein und Kohlrabi haben wir uns so manches Mal schmecken lassen, was eine echte Wohltat zwischen den tonnenweisen überwinterten und verzehrten  Kürbissen war.


Und damit uns in diesem Jahr nicht das selbe Schicksal wie im Oktober 2012 und im September 2012  blühen wird, hat mein werter Ehegatte sich in den letzten Wochen sowas von ins Zeug gelegt und den wunderschönsten Zaun von der ganzen Welt gebaut. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Lasst es euch gut gehen!
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