Dienstag, 25. Oktober 2016

Advent, Advent...

... ein Lichtlein brennt. Oder vierundzwanzig. Nacheinander, Tag für Tag.

Wenn ich an die Adventszeit meiner Kindheit zurück denke, kommt mir gleich der Geschmack kleiner, usseliger Schokoladentäfelchen aus diesen unhandlichen Plastikformen mit Papptür in den Sinn. Bei jeder Oma, Tante und natürlich zu Hause konnte ich mich jeden Tag auf diese Türchensuche stürzen, voller Vorfreude auf Weihnachten, so wie es eben sein muss.
Seit ich selbst eine liebende Mutter einer Tochter bin und sowas wie Weihnachtszauber in der  Adventszeit ins Haus zu bringen versuche, bricht bei mir gegen Ende November alljährlich der Adventskalenderwahnsinn aus. Ich nähe/werkel in einer NachtundNebelaktion vierundzwanzig kleine Säckchen, Hüllen, oder ähnliches und stopfe allerhand Kleinkram rein, was man eben als Kind im jeweiligen Alter so brauchen kann.
Was man allerdings nie genug haben kann und was es auch nicht zu kaufen gibt, ist Zeit und Gemütlichkeit. Dafür ist jeder für sich selbst zuständig oder als Kind ist man nunmal vom Zurückschalten seiner Eltern anhängig. Alle Welt verlangt der Adventszeit so viel Zeit und Gemütlichkeit miteinander ab, aber wie es in Wirklichkeit aussieht, davon kann wohl jeder ein (Weihnachts-) Liedchen singen.

Im letzten Herbst ziemlich pünktlich zum Advent kam mir nach einer sehr erfolgreichen Walnussernte die Idee, die Schalenhälften weiter zu verwenden, anstatt sie gleich zu verfeuern.
Entstanden sind klitzekleine schwimmende Kerzen, die nun nach knapp einem Jahr frisch gefertigt als
"Der schwimmende Adventskalender" im Dawandashop zu finden sind.


Vierundzwanzig Kerzen, eine für jeden Tag im Advent. Für ein bisschen Zeit und Gemütlichkeit. Bestenfalls mit Kakao und Keksen.








1 Kommentar:

  1. Was für eine wunderschöne Idee!!! Gefällt mir sehr gut!! Mit lieben Grüßen! Nicole

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