Donnerstag, 7. April 2016

Auch Prinzessinnen müssen für ihr Essen schuften. #vomGartenindenBauch

Inzwischen ist es April geworden, im Garten blühen die Narzissen ihrem baldigen Ende entgegen, drölfzigtausend Tulpen stehen in den Startlöchern und wir, die #vomGartenindenBauch-Familie ebenso.
Unter #vomGartenindenBauch sammle ich drüben bei Instagram seit beinahe 2 Jahren Eindrücke unserer Gartenarbeit und Ernteerfolgen/Misserfolgen, Gartenexperimenten und Kuriositäten. Und ich finde diesen Hashtag absolut passend, denn es ist tatsächlich so, dass wir aus unserem Haus in den Garten fallen können und mit vollen Händen und/oder Körben frischesten Lebensmitteln zurück ins Haus kommen. (Im Winter ist das natürlich eher seltener der Fall, aber nicht unmöglich. ;)) Das ist wahnsinnig toll und macht mich durch und durch glücklich. Und scheinbar hat das Kind diese Gartenliebe von ihren Eltern abbekommen und hilft gerne mit.
So wurde das letzte Stück Gartenumgrabung in Gummistiefeln und Prinzessinnenglitzerträumchenkleid erledigt.


Es wird nämlich Zeit, dass der Garten sich so langsam auf eine knallharte Sommersaison vorbereitet, denn die gar nicht mehr so kleinen Zöglinge im Wohnzimmertreibhaus stehen ebenfalls in den Startlöcher für den Umzug ins Freie, allerdings müssen sie sich noch bis nach den Eisheiligen gegen Ende Mai gedulden. Alles andere wäre purer Leichtsinn meinerseits und da darf ich mich auch nicht vom Turbowachstum der gar nicht mehr so kleinen Zöglinge im Wohnzimmertreibhaus beeindrucken lassen.


So sah es vor nur wenigen Wochen Anfang März aus. Ich hatte Zucchini, Kürbis, Tomaten, Salaten, Gurken und verschiedenen Sommerblümelein ein gemütliches Plätzchen zugeteilt und begann die Warterei.


Es dauerte nicht lange, so ungefähr eine Woche, als die ersten Sprösslinge ihre zarten Blättchen ins Wohnzimmertreibhaus streckten und so begann der erbitterten Kampf um Schnelligkeit dank Größenwahnsinn.



Ich frage mich ernsthaft, wie wir die doch noch lange Zeit bis Ende Mai rumkriegen sollen. Ich denke, es bleibt mir nichts anderes als eine dritte Umtopfung in noch größere Gefäße übrig.
Einige Salatpflänzchen durften bereits in die Hochbeete umziehen, aber hier lauert nicht die Gefahr des Erfrierens, sondern unser Trampeltier, äh unsere Hundedame Lani, die sich schrecklich gerne in den Hochbeeten aufhält und auch mal ihre Knochen dort einpflanzt. *grmpf*

Apropos Hochbeete, sie sind zur Zeit in aller Munde und ich kann wirklich jedem, der über eine Anschaffung nachdenkt nur dazu raten. Seit letztem Jahr bewirtschaften wir zwei zusätzlich zum großen Garten und in diesem Jahr kommt noch eine Hochbeetfläche hinzu. Alle zarten Gemüsepflanzen wie zum Beispiel Salate, Rauke, Möhren, Kohlrabi und die Vorzuchten der späteren Sorten finden dort ihre Plätzchen. Die robusteren Arten wie Bohnen, Kürbis, Zucchini, Gurken und Tomaten wachsen im großen Garten.



Die Hochbeete haben uns im vergangenen Winter zum ersten Mal eine Winterente beschert, was wirklich toll war. Feldsalat, Asiasalat, Postelein und Kohlrabi haben wir uns so manches Mal schmecken lassen, was eine echte Wohltat zwischen den tonnenweisen überwinterten und verzehrten  Kürbissen war.


Und damit uns in diesem Jahr nicht das selbe Schicksal wie im Oktober 2012 und im September 2012  blühen wird, hat mein werter Ehegatte sich in den letzten Wochen sowas von ins Zeug gelegt und den wunderschönsten Zaun von der ganzen Welt gebaut. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Lasst es euch gut gehen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...