Dienstag, 31. März 2015

Osterferien im Ladencafé Extrawurst


Ostern steht vor der Tür, deswegen werde ich mich ab Donnerstag in eine kleine Pause verabschieden. Weiter geht es am 12. April in alter Frühlingsfrische.
Bis dahin habt ihr heute und morgen noch die Möglichkeit euch für eure Osternähpläne mit Stoffen und anderem Nähkram einzudecken. Und das mit 20 % Frühlingsrabatt.
Ach ja, Schokokuchen gibt es heute auch noch.:)

Montag, 30. März 2015

Ein schnelles Osterkörbchen DIY

Ostern kommt in großen Schritten angerannt. Mal wieder ziemlich unerwartet, wie das die meisten Feiertage im Allgemeinen immer handhaben.
Für Diejenigen unter euch, die noch ein ruckzuck Oster DIY gebrauchen können, habe ich heute eine Osterkörbchen-Anleitung, die in nullkommanix genäht ist und für die ihr auch keinen Schnitt ausdrucken müsst.


Osterkörbchen 
Schritt für Schritt Anleitung

Ihr braucht:
Nähmaschine + Nadeln, Schere,...
unelastische Stoffstücke 
DIN A 4 Blatt
Putztuch (ungebraucht!)
Geodreieck
Markierungsstift

Zuschnitt:


Das DIN A 4 Blatt ist euer Schnittmuster und so schneidet ihr diese Größe zweimal aus Stoff und einmal aus dem Putztuch zu.
Optional kann das Körbchen mit (wie hier in meinem Beispiel) oder ohne Träger genäht werden. Für die Trägervariante braucht ihr zwei Stoffstreifen mit den Maßen 32 cm x 12 cm. Hieraus werden die Träger erst gebügelt und anschließend noch abgesteppt. Wie das funktioniert, könnt ihr anhand dieser Anleitung sehen.


Eine Stofflage wird nun auf das Putz gelegt und gut festgesteckt. Nun messt ihr von der Außenkante 6 cm ab und markiert diesen Punkt mit einem kleinen Knips an der kurzen Seite.


Das macht ihr bei beiden kurzen Seiten, sodass ihr vier Markierungen habt, an denen die Träger jeweils mittig angelegt und festgesteckt werden.
Wenn ihr diese Seite vorbereitet habt, wird die zweite Stofflage aufgelegt, sodass sich die beiden guten Seiten anschauen (rechts auf rechts).


Dieses Paket wird nun an den kurzen Seiten zusammen gesteckt und...


...füßchenbreit vernäht und die Nahtzugaben mittels Zickzackstich versäubert.


Anschließend werden die so eben genähten Nähte genau aufeinander gelegt, sodass der Putzlappenteil rechts auf rechts aufeinander liegt und der andere Teil (ohne Putzlappen) ebenfalls. Nun werden die langen Außenseiten festgesteckt und vernäht. Hierbei wird unbedingt in dem nichtverstärkten Teil eine Wendeöffnung ausgespart. Diese muss sich unbedingt in dem von mir markierten Bereich befinden (siehe Herznadeln!).
Auch hier empfiehlt es sich, die Nahtzugaben (außer der Wendeöffnung!!!) zu versäubern.


Nun wird es ein wenig kniffelig. Die Ecken des Körbchen werden auseinander geklappt, dann kommt das Geodreieck zum Einsatz. Wie im linken Bild wird es nun auf alle vier Ecken angelegt, sodass die Mittellinie des Geodreiecks genau im rechten Winkel auf der Seitennaht des Körbchens liegt. Wenn beide Schenkel auf die 5 cm treffen, könnt ihr die Linie anzeichnen und feststecken.


Ein Foto ist mir durchgegangen, aber ihr müsst mir einfach glauben, dass die Ecke nun rechts von der Naht um ca 0,75 cm zurückgeschnitten und diese Kante wiedermals versäubert wird.
Durch diesen Schritt bei allen vier Ecken werden die Abnäher fabriziert, die so den Boden des Körbchens ergeben.
Zum Schluss muss nur noch das Körbchen durch die Wendeöffnung gewendet und diese verschlossen werden. Wer mag, steppt die obere Kante noch mit einem Geradstich ab und fertig ist das schnelle Osterkörbchen!


Ich wünsche euch viel Spaß und gutes Gelingen mit meiner Anleitung, die bitte nur für private Zwecke genutzt wird. Über eine Verlinkung freue ich mich natürlich. :)

Donnerstag, 12. März 2015

12 von 12 im März. Der rote Koffer und ich auf Reisen- ein kleiner road trip.

Ein aufregender und weitgereister Tag neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Genug Eindrücke, die ich heute zu Caros Monatsprojekt beitragen kann.


Vor dem ersten Kaffee in Allerherrgottsfrüh habe ich die schöne Morgendämmerung über den Dächern im Rheingau bewundert. Wo anders ist es definitiv auch schön.


Wie auch hier zu sehen, diese unfassbar großartige Stimmung, wenn die Sonne die ersten Strahlen in den Rhein wirft. In meinem nächsten Leben werde ich Fährmann. Ganz sicher. Wenn ich mich nicht doch noch für Nähmaschinenmechnikerin, Katze oder Hausfrau entscheide.


.


Von der Fähre aus spazierte ich einige Meterchen zu meinem parkenden Auto. Und auch hier überkam mich eine große Portion Entzückung. So viel davon am frühen Morgen, das ist ja kaum auszuhalten.


Anderseits habe ich es ausgerechnet heute sehr nötig gehabt, denn ich hatte einen wichtigen Arzttermin, auf den ich die letzten Wochen hingezittert hatte. Das Zittern geht in gedämpfter Form allerdings noch ein bisschen weiter. Wobei ich im Vergleich zu der Dame, mit der mich der Professor anfänglich verwechselt hatte, offensichtlich die bessere Karte gezogen habe. Ähm, ja. So war das.


Mit Schnaps im Bauch führe es sich nicht sonderlich gut, so machte ich eben eine kleine Kaffeepause...



...und stellte fest, dass die Karre wohl mal dringendst einen Frühlingsputz nötig hat. Siehe Heckscheibe, das sind die Eiskratzspuren/Dreckkratzspuren vom Morgen.


Und so tuckerte ich im Schneckentempo zuerst einem Holztransporter und anschließend einem Schrottsammelauto gen Heimat hinterher.


Asl hätte ich es geahnt, wartete im Flohladen dieser obertolle, alte Wecker auf mich. Bei Instagram äußerte ich die Vermutung, dass das mit dem richtigen Ticken meinerseits doch jetzt sicherlich einwandtfrei funktionieren wird. Ich bin gespannt.


Endlich das Heimattal in sichtweite. Jedes Mal, wenn ich darunter schaue, empfinde ich große Freude für mein Zuhause. Es ist einfach schön hier. Und das muss ich für mich jetzt hier mal aufschreiben, falls ich wieder über eine Auswanderung nachdenke. Wetterbedingt nur, natürlich. :)


Mein erster Gang zu Hause war zu den kleinen Zöglingen. Läuft hervorragend.


Dann noch einen schnellen Vorfeierabendkaffee in meiner neuen Tasse und ab zu den nähwütigen Damen im Ladencafé Extrawurst. Habt einen schönen Abend und danke für euren Besuch!

Verlinkt bei 12 von 12.

Jetzt hätte ich beinahe meinen roten Koffer vergessen. Der darf doch wirklich nicht fehlen...so ein treuer Reisebgeleiter.

 

Montag, 9. März 2015

Heute im Garten. Was bisher geschah und was sich gestern getan hat.

Kollabierter Mistkäfer
Auf den gestrigen Sonntag habe ich mich seit Tagen ausgiebig gefreut und wie wir alle wissen, ist Vorfreude immer noch die schönste. So schmiedete ich Pläne bezüglich Aussaat von Tomaten, Salat und Gurken, Sonntagskuchen und Gestaltung des Gartenaußenbereiches. Es war einfach mal Zeit für einen sonnigen Sonnentag zu Hause.
Seit beinahe sechs Jahren leben wir nun hier im kleinen Häuschen am Waldrand mit der obertollen Aussicht, das meine Großeltern Ende der 50er Jahre bauten. Wir haben einen ziemlich großen Garten, der eine ziemlich große Fläche Nutzgarten beinhaltet und unseren Hühnern eine ziemlich große Wohnfläche bietet. Einige Obstbäume, wie zwei Süßkirschen, einen Apfelbaum, einen (uralten) Weinbergspfirsichbaum und einen Zwetschgenbaum finden bei uns auch ihren Platz. Außer vom Pfirsichbaum konnten wir bisher noch keine Riesenmengen Obst ernten, die anderen Bäume sind erst ein paar Jahre alt. So müssen wir uns eben noch ein bisschen gedulden und bedienen uns derweil an Himbeeren, Johannisbeeren und Jostabeeren, die sind auch sehr deliziös.
Vom eigenen Garten träumten wir schon seit langer Zeit und als wir vor sechs Jahren mit dem ersten Bewirtschaften anfingen, war klar, wir müssen noch viel lernen. Wann pflanzt man was? Was wird wann und wie und wo vorgezogen? Wie muss der Boden bearbeitet und gepflegt werden? Wie ist das mit der Gießerei? Was lässt man besser sein? Was hat einen nächsten Versuch verdient? Und woher kommen eigentlich all diese widerlichen Nacktschnecken und wer hat überhaupt unsere zarten Bohnenpflänzchen ratzeputz abgefressen? Verdammter Mist.
Enttäuschungen wegstecken, Fortschritte genießen und Erntefeste im Sommer täglich feiern. So ist das als klitzekleine, (noch...:D) saisonale Selbstverorger, wie wir es sind.
Als größte Enttäuschung vom letzten Jahr habe ich die Sache mit den Schnecken abgespeichert. Sie haben beinahe die Hälfte der Bohnen-, Zucchini- und Gurkenpflanzen weggefressen, ausgereifte Zucchini und Gurken angeknabbert, wirklich alle Kohlköpfe überfallen. Es war ein Trauerspiel und ich muss zugegeben, dass ich kurz vorm Nervenzusammenbruch Bierfallen aufgestellt habe. Da diese aber nur eine lächerliche Umbringquote zeigten, mussten zusätzlich zwei Laufenten bei uns einziehen. Leider, leider, leider sind die Beiden nicht mehr bei uns. RIP. Wie das passierte, kann ich euch erst erzählen, wenn das Kind ein paar Jährchen älter ist. Aus Gründen.
Für dieses Jahr ist jedenfalls der Plan, zarte Pflänzchen im erhobenem Hochbeet-Wohnort vor den Nacktschnecken zu schützen. Ich bin gespannt, ob sie die raue und kratzige Holzoberfläche meiden, oder ob sie sich was einfallen gelassen haben. Vielleicht einen Lederbauch oder so.



Der Gatte (toller Typ!) hat ein Hochbeet neulich selbst gebaut. Ich finde, es sieht sehr kompetent aus und freue mich auf unser erstes gemeinsames Jahr. Auf dem Bild fehlt allerdings noch die Glasdeckelplatte, die man bei Bedarf auf und zu klappen kann. Oh, das wird fein. Und weil ich gerade voll verschossen in Hochbeete bin, kommen in den nächsten Wochen noch zwei dazu. #IhrSchneckenkönntmichmal

Was bisher geschah (Februar 2015)


 ...den restlichen zerknabberten Rosenkohl ausgerupft und zum Kompost befördert.
Fazit: Rosenkohl wird in unserem Garten entweder von Hirschen oder von kleinen Krabbelviechern verschnabuliert. Nur von uns nicht. Dieses Anbau-Handtuch schmeißen wir nun endgültig.


 ... der Rosenkohl liegt nur als Deko im Erntesieb, diese wenigen Röschen waren die Ausbeute von ca 20 Pflanzen und zudem, ja, ihr habt es sicherlich schon erraten, völlig durchgefressen. Dafür hatte der Gatte dank Miniwirsing noch ein leckeres Mahl und den Wiesenschnittlauch habe ich eingefroren. Diese Delikatesse wächst nur von Januar bis März und so versuche ich fürs ganze Jahr ausreichend Vorrat zu sammeln.


...dem Mistkäfer "Lebe wohl" gesagt. Er hat es geschafft.

Was bisher geschah (März 2015)


...mich am Sonntagmorgen im Sonnenschein über die Schneeglöckchen und Krokusse/ Kroküsse gefreut.


...mit dem Kind Namensschilder für die Vorzucht gebastelt. Ich freue mich gerade sehr über unser Zusammensein und Zusammengewerkel. Das ist echt schön und macht uns beiden viel Spaß.


 ...Tomaten, Kopfsalat und Gurken ins Eierkartonbettchen gebettet und gebetet, dass sie sich in Kürze in grüner Pracht zeigen werden.


 ...der großartige Tag verabschiedet sich mit einem bezaubernden Abendrot und ich bin froh, dass wir hier an diesem Ort endlich im Frühling angekommen sind.









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