Donnerstag, 13. August 2015

Wie eine Nach-dem-Urlaub-Überraschung zum Rums wurde

Hier war es ganz schön ruhig in den letzten Wochen. Das lag einfach daran, dass wir uns Ende Juli aus dem Staub in den Urlaub gemacht haben. Der Plan war, wir lassen uns eine Woche lang die Sonne auf den Pelz scheinen, springen zwischendurch in den See direkt vor der Tür und kommen anschließend gut erholt wieder nach Hause. Gut erholt sind wir tatsächlich wieder nach Hause gekommen, nur die Sache mit der Sonne und dem See hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Danke dafür nochmal, lieber Regen & Sturm.
Der Urlaub war dennoch toll, mehr darüber gibt es in den nächsten Tagen.
Was hat aber der Urlaub mit dem heutigen Rums zu tun? Also das war so...
Als wir nach etlichen Stunden Fahrt durch etliche Kilometer Baustelle einmal schrägquer durch Deutschland zu Hause ankamen, fand ich ein ziemlich großes Paket auf dem Küchentisch vor. Die Absenderin kam mir völlig unbekannt vor, bis Weihnachten ist es noch ein bisschen hin und bestellt hatte ich auch nix. Ui, spannend. Ich öffnete es und war wirklich überrascht, denn es war voll mit Spitzendeckchen, alten Stoffresten und anderem Schnickschnack nach absolut meinem Geschmack. Und einer Karte, die mir den Grund des Päckchens verriet.
Liebe M., ich bin immer noch völlig entzückt, dass du mir einfach so diese große Freude gemacht hast. Wir kennen uns nicht, du besuchst "nur" meinen Blog hier. Tja, was soll ich sagen. Dein Paket war das iTüpfelchen unseres Urlaubs. Hab herzlichen Dank dafür!
Den allerersten Blickfang der Sammlung musste ich sofort verarbeiten. Da führte kein Weg dran vorbei. Ihr versteht das...:)


Ich muss zugeben, dass ich zu dieser Spezies gehöre, die sich abends im Bett gerne "noch eine Folge von... (hier kann jede beliebige Serie eingesetzt werden)" reinziehe. Mein Termin findet allabendlich  in Hengasch statt. Ähm ja. Jedem Tierchen sein Pläsierchen, nicht wahr? :)


Allerdings eine Dreiviertelstunde allabendlich das Smartphone so zu positionieren, ohne anschließend an eingeschlafenen Händen oder Nackensteifheit zu leiden und zudem noch was auf dem doch nicht mit einem Flachbildschirm vergleichbaren Display zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Davon konnte ich ein Liedchen singen, glaubts mir. Aus diesen Gründen habe ich mir vollkommen eigennützig (Kind schläft bestenfalls, Ehegatte glotzt im Wohnzimmer Fußball. Oder Fußball. Oder Fußball.) aus der o.g. Schatzkiste diesen wunderschönen Stoffschatz geangelt und mir ein Smartphonekissen zusammengewurschelt. Der Schnitt ist eine Eigenkonstruktion.


Für die Rückseite habe ich das obertolle SnapPap verwendet. Durch die sehr feste Qualität bietet es einen ordentliche Stand und dank der Dinkelkörner, mit denen ich das Kissen gefüttert habe, liegt das Smartphone schön weich und sicher und lässt sich je nach Bedarf neu ausrichten. Und weil das Konstrukt wirklich sehr stabil ist, lässt sich auch ein Buch darauf ablegen.
Ich mag mein Smartphonekissen sehr, es hat nun seinen Ehrenprotzplatz auf meiner Nachttischkiste, gleich neben meinem Traumauto.

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