Samstag, 29. August 2015

#bloggerfuerfluechtlinge

Seit Tagen denke ich meine Gedanken rauf und runter, hin und her, und weiß immer noch nicht, welche Formulierungen die passenden zu den Eindrücken sind, die mir eben seit einigen Tagen online oder im echten Leben über den Weg laufen. 
Und je mehr ich versuche, Sätze zu formen, muss ich feststellen, dass das alles nicht einfach ist. Statt dessen habe ich beschlossen, einfach zu machen. Ich werde nächste Woche wieder Kleidung und Hygieneartikel zur Afa nach Trier bringen, so wie ich es vor zwei Wochen schon getan habe. Ich werde wieder heulend nach Hause fahren, berührt von so Vielem. Ich werde weiterhin den Menschen zuhören und deren Texte lesen, die ein Zeichen gegen Rassismus setzen.




Und ich werde mich immer wieder über die vielen vielen Meschen freuen, die an das Gute glauben und das Gute leben. Und allen anderen wünsche ich aus tiefstem Herzen eines Tages genau das empfinden zu können.


Informationen über die vielen Hilfsaktionen für Geflüchtete 
in und um Trier findet ihr auf folgenden Seiten:

Kommentare:

  1. Ja, da geht es uns ähnlich. Ich finde keine Worte und finde bisher auch noch keine Möglichkeit, etwas zu tun. Das heißt nicht, dass ich nicht will oder mag, sondern nur, dass ich vor Ort hier noch nichts gefunden habe. Ich suche, direkt vor Ort und erweitere Stück für Stück den Radius meiner Suche. Denn auch hier auf dem Land wird Hilfe nötig sein und diese Stellen mag ich finden.

    Ich drück dich lieb. Dein Kleid von letzter Woche war übrigens wunderschön. ♥

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Danke!

      Ich denke, das Thema "Helfen" wird sicherlich weiterhin aktuell bleiben und sich entwickeln. Man darf einfach nicht aufhören mit Zuhören, sich einbringen wollen, Informationen sammeln und weiter erzählen. Für jeden und jedes findet sich bestimmt der richtige Moment und der passende Empfänger. :)

      Eine herzliche Umarmung an dich zurück!

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