Mittwoch, 12. August 2015

12 von 12 im August



Der Tag begrüßt uns mit einer schönen Aussicht. Nach ganz da oben in den Wald werden wir uns gleich nach dem Frühstück aufmachen, heute ist der letzte Waldtag für mein kleinesgroßes Waldkind.


Zum Frühstsück gesellt sich das Konrädchen zu uns und holt sich noch seine obligatorische Krauleinheit ab.


Das Kind weilt also inzwischen im Walde und ich sitze noch einen Moment auf der Terrasse unterm Sonnensegel, trinke meine zweite Tasse Kaffee und schmiede Pläne,...


 ...die ich gleich sofort im Büchlein notiere. Ich kenne ja mein Löcherhirn.


Eigentlich sollte jetzt ein schwarzes Bild folgen, wenn ich meinen Gemütszustand der dann folgenden Stunde beschreiben wöllte...


Statt dessen stelle ich frisch gekochten Holundersirup auf den Tisch und freue mich jetzt, einige Stunden später, darüber, dass ich die völlig versaute Küche tatsächlich wieder von der klebrigen Holunderpampe, die mir in einem unbeachteten Moment überkochte und den Herd, Boden und Arbeitsplatte flutete, befreien konnte und dass nicht, wie angenommen, unsere Kellerstromleitungen kaputt sind. Die Sicherung war raus. Wie ich heute Mittag auf Instagram erwähnte: Am Ende wird alles gut. Hurra.


Eigentlich wäre es nach dieser scheinbaren Katastrophe Zeit für einen Schnapps gewesen, ich zog es vor, das Waldkind im Wald abzuholen und mir die kleinen Abschiedsgeschenke präsentieren zu lassen.


Dafür ein bisschen Seelenfutter. Kartoffel- und Bohnensalat mit Brot. Lecker. Vor allem, weil Kartoffeln und Bohnen aus eigenem Anbau stammen. Ich möchte mich da rein legen. Lasse es aber.


Diesen Knauf hatte ich heute mehrmals in der Hand. Dabei fiel mir auf, wie hübsch er doch ist. Und ich frage mich, wieviele Hände da in weit über 50 Jahren wohl schon rangepatscht haben.


Irgendwann landen wir auf der Terrasse. Dazu gesellen sich unsere neuen Nachbarn und wir futtern gemeinsam Kuchen. Die Kinder spielen anschließend im Garten unbeschwert, bis...


 ...sich ihnen dieser Anblick bietet. Ähm ja. Eine Bremse verschnabuliert genüsslich eine Fliege an der Spielhaustür. Ich mag beide nicht sonderlich und wünsche mir, sie würden sich gegenseitig verspeisen. Just in dem Moment, als ich ihnen das kundtun wollte, flog die Bremse mit der Fliege zwischen den Zähnchen auf und davon. Auch gut.


Kurz vor Feierabend schaue ich noch bei den Hühnern vorbei, wünsche eine geruhsame Nacht und sammle die Eier ins Körbchen. Und eine "Glücksfeder", wie das Kind meint.


Der Himmel schickt uns noch kleine Schäfchen vorbei, ich lege die Beine hoch und bedanke mich für euren Besuch. Mehr 12 von 12 Berichte findet ihr bei Caro Kännchen. Vielen Dank fürs Sammeln!

Kommentare:

  1. Ein sehr schöner Tag, danke für's Mitnehmen :-)!

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  2. Das sieht - trotz der kleinen Holprigkeiten - nach einem sehr schönen Tag aus! Der Kuchen sieht verdammt lecker aus :)
    Liebe Grüße,
    Carla

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