Dienstag, 30. September 2014

Ein ganz besonderes Shirt

Dass die Gemälde unserer Kinder allesamt was Bezauberndes sind, das ist ja wohl klar. Aber das, was das Täubchen neulich malte, rührte mich doch zu tiefst.
Anfang August mussten wir sehr schweren Herzens unseren zwölfjährigen Katerfreund in den Katzenhimmel befördern lassen, weil ihm eine wirklich widerliche Geschichte jede Möglichkeit zum schmerzfreien, katerfreundlichem Leben von jetzt auf gleich genommen hatte.
Mit vier Jahren bekommt man sehr viel mit, was um einen rum passiert. Besonders wenn es dem Katerfreund an den Kragen geht. So kam es, dass das Täubchen eines morgens in der Küche saß und dieses Bild malte. "Das bin ich mit dem Tiggi."


Und so kam es wiederum, dass der Herr des Hauses dieses Bild nun auf seinem neuen, hoffentlich Lieblings-Geburtstags-T-Shirt trägt.


Über solch ein Geburtstagsshirt freut mann sich auch mit Ü30. :)



Montag, 29. September 2014

Handwerk Werkkunst Kunstwerk - Werkform Trier

Wie ich gestern schon erwähnte, habe ich in den letzten Tagen viel Zeit mit meinen Nähmaschinen verbracht. Das musste auch so sein.
Die diesjährige Jahresausstellung des Handwerker- und Kunsthandwerkerzusammenschlusses Werkform findet vom 30. September bis 05. Oktober in den Viehmarktthermen in Trier statt und ich bin mit meinen Sachen dabei. Dieser Ausflug ist wirklich mal was Anderes und etwas ganz Besonderes, denn beinahe eine ganze Woche in einer ehemaligen römischen Badeanlage zu verbringen ist bei Weitem nichts Alltägliches.

Unter anderem haben sich meine neuen Mäppchen heute schon ihren Platz gesichert. Eine handtuchgesicherte Liege war nicht nötig, es ist wirklich ausreichend Platz für dreißig Aussteller und hoffentliche viele Besucher in dem alten römischen Gemäuer vorhanden.
Wenn ihr weitere Informationen zum Ablauf und den Ausstellern haben möchtet, findet ihr hier weitere Eckdaten der Werkformausstellung in Trier.

Weil ich es immer noch nicht schaffe, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen, gelten im Ladencafé Extrawurst folgende Öffnungszeiten in dieser Woche:

Dienstag, 30.9. geschlossen
Mittwoch, 01.10. von 13.30 - 16.45 Uhr
Donnerstag, 02.10. geschlossen
Freitag, 03.10. geschlossen
Samstag, 04.10. geschlossen.

Ab nächster Woche bin ich wie gewohnt wieder da:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 13.30 - 16.45 Uhr
Samstag: 11.00 - 13.00 Uhr
Montag & Sonntag geschlossen


Sonntag, 28. September 2014

Sieben Sachen Sonntag

Sonntags mache ich auch was. Meistens mehr als Sieben Sachen. Aber das waren die Schönsten. Nach einer Idee von Frau Liebe.

...einen HerbstsmorgenSonntagskaffee draußen geschlürft und die Haselnüsse gedreht und gewendet...

...der durchs Dekohighlight im Garten blitzenden Sonne am Spinnennetz vorbei zugewunken...

...die Campingsaison ist eindeutig vorbei. So habe ich die letzten Sommerandenken aus dem Autowohnzimmer gekehrt. Ja, das geht auch sonntags...

...mein besenreines Auto über den Lieblingsweg gelenkt...

...die Marktausbeute in die Küche geschleppt und den Geruch genossen...

...einen weiteren Herbstfund gedreht und gewendet...

...und zu guter Letzt habe ich die neue alte Freundin angeschmissen, wir beide hatten viel Arbeit in den vergangenen Tagen. Warum? Das erfahrt ihr morgen.

Gute Nacht!

Freitag, 26. September 2014

Nähen macht glücklich. Is so.

Und weil das wirklich so ist, musste ich unbedingt diese Karte haben und selber machen.


 Na, wer hat das kleine Maschinchen erkannt? Richtig, das ist die Regina aus dem Schaufenster!


Wenn ihr die Karte auch unbedingt haben möchtet, findet ihr sie im Shop oder im Ladencafé Extrawurst. Und weil heute Freitag ist, schenke ich den ersten fünf Besuchern, die die Extrawurst am heutigen Tag mit dem Codewort: "Nähen macht glücklich" betreten, jeweils eine der hübschen Karten. Also, macht euch auf die Socken! :)

Donnerstag, 25. September 2014

Mein Hochzeitskleid. Selbst ist die Braut.

Manch einem wird es bekannt gewesen sein, dass sich mein Sommer als ziemlich vollbepackt mit Heiraten und Heiratskram zeigen sollte. So kommt es auch, dass es hier sehr ruhig war, aber wie das Sprichwort so schön sagt: "Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen." Wohl wahr.
Ausgesprochen gut tanzen ließ es sich allerdings auf unserer Hochzeit Anfang September. Wir hatten die wohl schönste Location hier an der Saar ausgesucht und ich kann jedem, der ebenfalls auf der Suche nach einem wirklich schönen und geschmackvollen Ort für Feierlichkeiten ist, der auch noch von äußerst freundlichen und sehr angenehmen Besitzern geführt wird, das Schloss Saarstein in Serrig wärmstens empfehlen. Dieser atemberaubende Blick über die Saar, das wunderschöne Schlossgärtchen und die friedliche Atmosphäre in den Weinbergen am Waldesrand sind einfach unglaublich.


Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte, ist mein Outfit zum Tanze, nämlich mein Brautkleid. Selbstgenäht und selbstgefallend. Seit ich an Brautkleider denken kann, haben mir alle pompösen, glitzernden, schillernden, zu tief ausgeschnittenen und bestenfalls schulterfreien Gewänder auf "dezente" Art und Weise mitgeteilt, dass wir nienienie zusammenkommen würden. Also blieb mir keine andere Möglichkeit, als selbst Nadel und Faden anzulegen. Das sollte wohl kein Problem sein, dachte ich mir, denn mein Brautkleid für die standesamtliche Hochzeit hatte ich ja auch selbst genäht. Und da dieser Schnitt (ONION 2031) eigentlich nur für mich gemacht wurde (das weiß nur noch keiner ;)), lag er wieder auf meinem Zuschneidetisch, äh Boden und so kamen wir wiedermals zusammen.

Foto: Daniel Prediger

Die Spitze hatte ich mir von der letzten Berlinreise vor knapp einem Jahr vom Markt am Maybachufer mitgebracht. Die musste es einfach sein, ein Oberschnäppchen und wunderschön. Perfekt für mein Brautkleid. :) Während des Nähens musste ich am altbewährten Schnitt doch noch kleine Änderungen vornehmen. Der eigentlich runde Ausschnitt mit kleiner Knopfleiste gefiel mir mit der Spitze so gar nicht, also schnibbelte ich direkt im Stoff drauf los und raus kam ein geschwungener V-Ausschnitt. Ich bin und bleibe im tiefsten Herzen einfach eine Kamikazenäherin.


...und eine Kamikaze-Brautstrauß-im-Garten-Pflückerin. Im strömenden Regen am Hochzeitsmorgen bin ich im Pyjama in Richtung Garten losgezogen, um Röschen und Herbstastern zu pflücken. Ohne Glitzer, Schillerkram und Perlenquatsch.
Bei Dosenbier, unterhaltsamer Musik und einem knallvollgepackten Oldtimer-Mercedes vom besten Chauffeurfreund, den man sich wünschen kann, genossen der Brautstrauß, der Bräutigam, das Täubchen und ich die Fahrt unter der Sonne zum Schloss. Hach ja, alleine deswegen könnte ich gleich schon wieder. ♥

Mein Brautkleid und meinen Brautstrauß schicke ich zum RUMS, wird Zeit, dass ich mich da auch mal wieder blicken lasse...
Von den Eindrücken der selbstgemachten Hochzeitsdeko und dem Gefeiere drumherum berichte ich in Kürze, versprochen.




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