Dienstag, 27. Mai 2014

Nähen macht glücklich.



Das wissen wohl inzwischen Alle. Wer das Glück in guter Gesellschaft genießen möchte und Lust hat, dem Ladencafé Extrawurst einen Besuch abzustatten, dem lege ich die überarbeitete Infoseite ans Herz. Hier sind alle neuen Termine und Neuigkeiten zu finden, was nicht bedeutet, dass das der endgültige Plan ist. Sicherlich kommt die ein oder andere Veranstaltung noch dazu, worüber ich euch rechtzeitig informieren werde. Ich freue mich auf euren Besuch!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Ein Bademantel Rums. Auf den habe ich lange gewartet.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals Besitzerin eines hübschen Bademantels gewesen bin. Nein, ganz sicher nicht. Sonst wäre ich nicht auf die Idee gekommen, aus einer alten Frottee-Bettwäsche mir einen zu nähen. Da hängt er nun.


Nur für´s Foto an unserer Garagenwand, ansonsten befindet sich sein Platz selbstverständlich in greifbarer Nähe zum direkten Reinschlüpfen.


Leider kann ich euch keine genaue Anleitung für den Bademantel bieten, er ist an einem Nachmittag im hiesigen Krankenlager frei Schnauze entstanden. Ich kann mich auch nur noch an meine Glückseligkeit erinnern, dass der Stoff bis auf einen kleinen, letzten Rest ausgereicht hat und dass die Knopfleiste von damals die Knopfleiste von heute darstellt. Auch darüber habe ich mich exorbitant gefreut. Das hat wirklich auf Anhieb auf den Millimeter genau gepasst. Es gibt also doch noch so etwas wie Fügung. Ich habe es mit meinem Bademantel erlebt.


Und sowieso... Dass dieser wunderschöne Stoffschatz den Weg zu mir gefunden hat, kann auch kein Zufall sein. Ich gebe ihn jedenfalls nie wieder her, meinen Bademantel. Und deshalb wandern wir zwei beide jetzt zum Rums. Kommt ihr mit?

Mittwoch, 21. Mai 2014

Von Waldschraten, Hupfdohlen und SonnenWetterKlamotten...

...und das war das Ende vom Lied.


Vielleicht sollte ich von vorne beginnen. Also, vor ein paar Tagen kam der Herr des Hauses nach Feierabend auf die Idee, noch "kurz" dem Wald einen Besuch abzustatten. Seit einigen Jahren bekommen wir vom Forstamt ein Stückchen Fläche zugeteilt, wo bereits gefällte Bäume auf die Weiterverarbeitung zum Brennholz warten. So rückten wir drei also dort an. Die Arbeit überließen das Täubchen und ich dem Mann im Team. Unser Mein Plan war es nämlich, diesen Ausflug in ein Fotoshooting zu verwandeln. Die neue Kollektion meiner SonnenWetterKlamotten wollte ich schon lange im Kasten haben, aber leiderleider spielte das Wetter nie mit. Oder das Täubchen. Wie heute eigentlich auch. :)






Ich bin mir sicher, dass im Täubchen ein ziemlich süßer Waldschrat verloren gegangen ist. Dieser Wirbelwind war im Wald kaum zu bändigen. Es half eben nur eine astreine Bestechung.



Den Hut hat sie mir übrigens gemopst und es sieht so aus, als müsste ich mir einen neuen nähen. So ist das eben mit Hupfdohlen und Waldschraten in SonnenWetterKlamotten.

Das Ebook findet ihr in meinem DaWanda-Shop und in der ebookeria.
Fertig genähte SonnenWetterklamotten findet ihr ebenfalls im DaWanda-Shop oder im Ladencafé Extrawurst.

Dienstag, 20. Mai 2014

Lila Blumen Butter. Bitte auf´s Brot.

Bei meinen Streifzügen durch den Garten komme ich hin und wieder auf Einfälle, denen ich unbedingt nachgehen muss. So wie neulich, als mir die vielen, kleinen blau-rötlichen Blüten aufgefallen sind und ich darüber nachdachte, ob man die wohl auch essen kann. Gut, roten Klee habe ich als kleines Kind schon nicht verschmäht, ich alte Feinschmeckerin, die allerdings nicht wusste, ob der Verzehr so gesundheitskompatibel ist, und beim Anblick der Thymianblüten stellte sich mir nun eben diese Frage. Damals habe ich auf den guten Geschmack des Klees blaugrünäugig vertraut und heute überzeugte mich eine bekannte Suchmaschine. Das Sammeln konnte also beginnen und entstanden ist eine leckere Blütenbutter.



 Lila Blüten Butter

1 handvoll lila Blüten (Thymian-, Salbei- und Rotkleeblüten) 
1/2 Teelöffel grobes Salz
1 Zitrone
125 g Butter
etwas Pfeffer



Die Blüten werden von den Stängeln und Stielen gezupft, im stehenden Wasser kurz gewaschen und anschließend vorsichtig trocken getupft.



In die weiche Butter werden nun alle Zutaten gegeben und dann mit dem Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abgeschmeckt. 






Wenn alle Zutaten eine schöne Verbindung miteinander eingegangen sind, nimmt man sich ein Stück Brot, schmiert drauf los und genießt. Ein Träumchen.


Ich wünsche euch einen sonnigen Tag und schaue derweil mit meiner lila Blütenbutter beim Creadienstag vorbei.


Sonntag, 18. Mai 2014

SiebenSachenSonntag

Von Schnecken, Böhnchen und Täubchen und so...

Der Start in einen blauhimmligen Sonntag,...

...an dem erst einmal ein paar Maschen an die Decke gehäkelt werden wollen. Da hab´ ich mir selbst was eingebrockt. Das, was ihr da seht, soll irgendwann einmal eine ca 1,5 x 1 Meter große gestreifte Decke werden. Ähm ja.

Anschließend statteten das Täubchen und der Herr des Hauses dem Komposthaufen einen Besuch ab und haben ihm die zarten Kürbispflänzchen mitgebracht, die für die nächsten Wochen bei ihm wohnen möchten. Ich hoffe, dass unser Plan aufgeht, die Kürbisse dort gut gedeihen und wir mit einer reichen Ernte beglückt werden.

Währenddessen brachte ich die Böhnchen unter die Erde. In diesem Jahr versuchen wir die Anzucht von verschiedenen Stangenbohnensorten, schön bunt das Ganze, nech? Auch hier hoffen wir auf eine gute Ernte, der ich testweise durch Vorkeimung auf die Sprünge geholfen habe. (?) Hat jemand der anwesenden Lesern Erfahrungen diesbezüglich? Ich würde mich sehr über Berichte freuen.

Diese Gesellin wurde nicht geerntet, die wohnt bei uns. Man beachte bitte diesen entzückenden, einzigen Fühler!

Den schönen Sommertag ließen wir auf dieser Veranstaltung ausklingen und....

...und erfreuten uns beim Nachhausegehen an diesem Anblick. Schon schön hier.
Habt einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche!

Die Idee des SiebenSachenSonntags stammt von Frau Liebe.

Dienstag, 13. Mai 2014

Holunderblüten. Tolles Zeuch.

Im Garten meiner Eltern wachsen einige Holundersträucher. Und zu meinem Glück sind sie in diesem Jahr wirklich sehr üppig am Blühen. Schon seit etlichen Wochen wartete ich also sehnsüchtig auf den Moment, in dem ich, mit einer großen Schüssel und Schere bewaffnet, anrücken und ernten kann. Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit. Ich schnitt und das Täubchen fing die duftenden Dolden geschickt auf.
Mithilfe von Lisas Rezept, (unbedingt rüber klicken, Blog und Rezept =OBERTOLL!) entstand innerhalb von drei Tagen der weltbeste Holunderblütensirup ever.


Was es seit heute im Ladencafé Extrawurst zu verköstigen gibt, steht auf diesem Blatt:


Die ersten Drei, die das Rätsel lösen und als gute Fee verkleidet im Laden auftauchen, denen gebe ich eine aus :D

Nachtrag: 
Den Holunderblütensirup schicke ich noch schnell zum Creadienstag.

Montag, 12. Mai 2014

12 von 12 im Mai

Eigentlich hatte ich mir diesen 12. Mai ganz anders vorgestellt. Haushalt, Ladenputzerei und ein großer Einkauf standen auf meinem ursprünglichen Plan. Statt dessen führte mein heutiger Weg in die Stadt zum Kinderarzt mit einem kränkelnden Täubchen an der Seite. 
Kann mir bitte jemand mal erklären, warum alle möglichen Seuchen immer den direkten Weg zu uns finden müssen??? Und jetzt kommt bitte nicht mit Ernährung und so was, diese Anmerkungen gebe ich ungelesen und postwendend an das zur Zeit ausschließlich nudelnfutternde, fast vierjährige Kind weiter. Na gut, Brot mit Käse sind auch noch erlaubt.
Ich schweife ab, weil eigentlich wollte ich euch ja meine 12 Bilder vom heutigen 12. Mai zeigen. Also los geht´s!


Am ganz frühen Morgen zählt es sich am besten, dachten wir, bis...


...die Täubchenspardose ihre unerkannte, scharfe Kante in den zarten Kinderdaumen ritzte und somit einen großen Tränenfluss auslöste. 
Dieser konnte nur durch Ablenkung verscheucht werden. Und Pfannkuchen gehen bekanntermaßen ja immer. So wie Loops in etwa.
Bei meiner standardgemäßen, frühmorgendlichen Gartenrunde überprüfte ich den Gesundheitszustand der Gürkchen und Zucchini, die wir neulich auspflanzten. Das musste so, weil sie zusehend trostloser ihr Dasein auf den Fensterbänken fristeten. Also bange ich eben noch ein bisschen und hoffe, dass sie nun nicht den Eisheiligen oder den Schnecken zum Opfer fallen. Scheckentechnisch rüste ich allerdings in meinen Gedanken schonmal auf, mehr davon gibt es in Kürze.
Der Mohn ist so gut wie anwesend, worüber ich mich sehr freue. Die Pflanzen sind vor vielen Jahren von meiner Oma dorthin gepflanzt worden und blühen jedes Jahr in voller Schönheit. Wenn auch nur kurz, aber einfach bezaubernd.
Also machten wir uns am Vormittag auf in Richtung Stadt. Diesen obigen Anblick "genießen" wir Dörfler hier tagein, tagaus, jahrein, jahraus. Stund um Stund. Eine veröffentliche Statistik besagte einst, dass die Schranken (und davon gibt es drei Stück im Ort) ungefähr 80 mal pro Tag geschlossen werden. Dem möchte ich hiermit nachdrücklich widersprechen, denn seitdem ich beinahe täglich im Laden stehe, der sich direkt an der mittleren der drei Schranken befindet, kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sich tagsüber die Frequenz auf einen zwei-dreiminütlichen Schließungsrhythmus beläuft. Rechnen müsst ihr jetzt. Genervt bin ich. Und all die anderen. 
In der Fußgängerzone angekommen, machte sich das Täubchen gleich mit einem Hechtsprung aus dem Buggy in Richtung Taubenjagd auf. Und stellte nebenbei fest, dass sich hier ja ganz viele Damen und Herren, Hunde und Kinderwägen rumtreiben. Ja, ja, so ist das in der großen Stadt, mein Kind.
Schon schön hier....(nech, Frau Fluchten ? ;))
Warten mussten wir glücklicherweise auch nur ganz kurz,
...wobei man sogar vom Fenster aus auch noch was geboten bekommt.
So schön die Ausflüge in die Stadt auch sein können, mal abgesehen vom Arztbesuch, so platt bin danach auch immer. Also hieß es für mich erst mal - ab auf das neuealte Küchensofa und die Beine in die Höh´.
Wobei der wichtigste Punkt meiner Ursprungsliste unbedingt noch auf Bearbeitung wartete. Und nein, ich meine nicht diese "unsinnige" Bemalung von Blumentöpfen. Das war nur ein kleines Entspannungsmomentchen, nachdem ich im Laden "mal eben" noch aufgeräumt habe.
Jetzt ist aber endgültig Feierabend. Ich schau noch bei euren Tagesberichten vorbei, die, für diejenigen, denen die Aktion immer noch unbekannt ist, dankenswerterweise jeden Monat von Caro gesammelt werden. Habt einen schönen Abend. Und fahrt mal nach Trier, da ist es wirklich sehr schön!

Donnerstag, 8. Mai 2014

Eine Reise um die Ecke

Das hört sich alles dramatischer, an als es letztendlich war. Gut, eine Verreisung mit drei Familien und insgesamt vier Kindern ist nicht immer einem Zuckergeschlecke gleich zu setzen, aber schön war unser Urlaub in den belgischen Ardennen über Ostern dennoch. Getreu dem Motte einer ehemalige Kollegin, die einmal zu mir sagte: "Weißt du Marina, alles was fünf Minuten von Zuhause weg ist, ist schön." Über diese Aussage kann man nun denken, was man möchte, aber wir hatten einen Tapetenwechsel einfach mal dringend nötig. Und dieser Tapetenwechsel war unter anderem auch so sehr willkommen, da er sich wirklich in spuckweite zu unserem Zuhause befindet. Um die Ecke sozusagen.




So bedürftig und sehnsüchtig nach Erholung machten wir uns eben auf, um nach einer entzückend kurzen Reise mit knapp zwei Stunden Autofahrt in diesem hübschen, ardennischen Örtchen Hodister anzukommen.


Unser aller Freude war riesig, als wir vor dem Steinhaus standen, das für die nächsten sieben Tage unser Zuhause sein sollte. Nach Betreten des Gartens war es dann letztendlich um uns geschehen, voll die Entzückungspackung, ich sag´s euch.










So wurden alle Koffer im Haus untergestellt und die Kaffeemaschine in Gang gebracht, anschließend ließen wir uns zu Füßen des alten Birnbäumchens zum Picknick nieder und fühlten uns wie Gott in Frankreich, äh Belgien.

Müde und matt und gesättigt von den vielen, schönen Eindrücken ging der Tag zu Ende und wir erfreuten uns bei belgischem Bier, was definitiv NICHT mit meinen Geschmacksempfindungen kompatibel ist, öhöm, über die endlich schlafenden Kinder und der gemütlichen Innenausstattung. Holz und Stein wo das Auge hinblickt, großartig war das!


Neben dem I-Tüpfelchen des Ganzens durfte ich dann auch noch einschlafen...


Ist die Tapete nicht der Oberbrüller? Oder dieser Ausblick, der mich am nächsten Morgen erwartete...?

 
Eigentlich könnte ich euch an die 500 Fotos von und unter und über den Ardennen präsentieren, aber das würde jeglichen Rahmen sprengen. Deshalb gibt es demnächst einen weiteren "kleinen" Bericht über unser Rumtreiben und Erleben im Ardennenurlaub. Empfehlen kann ich euch dieses Fleckchen der Erde allemal. Alle, die keinen Pauschalurlaub, sondern die pure Natur und bäuerliche Romantik lieben, werden sich hier wohl fühlen. Und auf Bier kann man ja auch eine Zeit lang verzichten. Oder man packt´s in Reisegepäck.
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