Donnerstag, 27. März 2014

Beauty is where you find it - Dankbarkeit

Ich lebe noch. Auch wenn es hier nicht danach aussieht. Das Leben steppte in den letzten Wochen wie immer vor sich hin. Mal mehr, mal weniger. Eigentlich wollte ich eine längere Blogpause einlegen, das hatte ich in den vergangenen Tagen jedenfalls so überlegt. Und dann las ich von Nics Entscheidung, das das Fotoprojekt "Beauty is where you find it" heute in die Endrunde geht. Und dann fielen mir zu dem Thema "Wofür ich im März dankbar bin" tausend Dinge gleichzeitig ein. Also nix mit Blogpause, sondern hier sein.
"Wofür ich im März dankbar bin"... für meinen Garten. Gerade jetzt im März wird mir das sehr bewusst und das alljährlich. Im März beginne ich, wie ein emsiges Eichhörnchen Nüsse sammelt und hortet, massenweise Saatguttütchen einzukaufen, um anschließend jeder Sorte einen Platz auf meinem akribisch gezeichnetet Gartenplan zuzuteilen. Wenn es dann ums Eingemachte wie die Aussaat geht, bin ich happy. Natürlich auch deswegen, weil ich einen Mann gefunden habe, der diese Leidenschaft mit mir teilt. Spitzenmäßigerweise haben wir die Arbeit recht- und klischeemäßig aufgeteilt. Er schippt, ich pickiere. Er zieht Furchen, ich werfe Kartoffeln hinterher und ernte noch nebenbei den letzten Wiesenschnittlauch.




Ich stehe entzückt vor Pfirsichblüten rum, die tatsächlich den harten Frost der vorletzten Nacht überlebt haben,


er fängt mit bloßen Händen einen Raubvogel.


So, das war geschummelt. Also der Fang stimmt, aber das ist schon vor einigen Monaten passiert und die Pfirsichblüten sind von heute. :) Das Vögelein hatte sich eines Nachts in das Hühnergehege geschlichen und fand nicht mehr durch das Zaunloch raus, durch das er reinkam. Die Hühner sind komplett eingezäunt, weil uns die Nachbarraben in irgendeiner Woche die komplette Eierernte (ca 80 Stück) gemopst hatten. Und eigentlich sollte der Zaun auch Schutz vor Greifvögeln bieten. Ähm ja. Ich schweife ab.
Neben all den aufregenden Dingen, die hier passieren, liebe ich unseren Garten vor allem für die Lebensmittel, die wir mit viel Arbeitsaufwand und gaaaanz viel Hoffen und Bangen ernten können.




Und einfach für die schönen Momente und Anblicke...





...und ich liebe das Kind, das mit all dem großwerden kann.


Ich sage "Adieu - Beauty is where you find it" und danke an Nic, für die Inspiration zur Inspektion der alltäglichen Kleinigkeiten.

Dienstag, 4. März 2014

Hier gab´s kein Bier, sondern Hustensaft.

Fastnacht geht auch ohne uns, das weiß ich jetzt mit Sicherheit. Auch gut. Weniger gut ist die Alternative, die uns die letzten beiden Jahre beschäftigte. Zweimal über 40 °C Fieber für´s  Kind und zweimal beidseitige Mandelentzündung für die Mutter. Toll, so ein saisonspezifisches Abo, auf das man sich verlassen kann.
Verlassen kann man sich auf den Zustand der gähnenden Leere im Medizinschrank, wenn Halsschmerzlutschbonbons und Hustensaft so dringend benötigt werden. Wie gut, dass sich in unserem Garten ein scheinbar unerschöpflicher Krautpott befindet. So bin ich also am frühen Morgen in den Garten gestapft und habe mich bedient und einen wirklich schmackhaften und wohltuenden Hustensaft geköchelt, ich alte Kräuterhexe.


Wenn ihr für alle Hustenanfälle vorgesorgt haben wollt, so notiert euch folgendes Rezept:

Für ein kleines Fläschchen Hustensaft (das locker für einige Tage Husten ausreicht...) benötigt ihr:

1 großzügige Hand voll Thymian
1 großzügige Hand voll Salbei
1 großzügige Hand voll Majoran

(Ich habe Unmengen von diesem Zeuch frisch im Garten, getrocknet funktioniert es sicherlich auch, nur die Mengen sollten reduziert werden.)

 
1 mittelgroße Zwiebel
2 großzügige Hände voll braunem Kandiszucker
300 ml Wasser
2 Esslöffel Honig 

(an dieser Stelle sende ich mal einen lieben Dankesgruß an meinen Onkel Erwin, der mit den allertollsten Bienen zusammenarbeitet und so der weltbeste Honig entsteht :))

Die Kräuter werden als erstes gewaschen, von den Stängeln gelöst, die Zwiebel klein gewürfelt und anschließend mit dem Wasser 30 Minuten bei leichter Flamme köcheln gelassen. Der Topf muss zugedeckelt sein.
Der Sud wird nun durch ein feines Sieb abgegossen und in einem Topf mit dem Kandiszucker für 10 Minuten wieder köcheln gelassen.
Das Ganze lässt man nun soweit abkühlen, bis man sich keine Brandblasen mehr zufügen kann. Jetzt wird nur noch der Honig eingerührt und dann kann der Hustensaft in eine Flasche abgefüllt werden. 
Ich habe ihn im Kühlschrank aufbewahrt, dort hält er sich einige Tage. 

 

Den Hustensaft trage ich mal rüber zum Creadienstag, 
vielleicht wird er dort auch gebraucht...

Gehabt euch wohl!



Montag, 3. März 2014

Mein liebes bisschen. Loveboat.

Als mir das Loveboat von Anke alias Cherry Picking das erste Mal über den Weg schipperte, war es soooooofort um mich geschehen. Die Stoffe sind einfach der Oberhammer. Aber wem erzähle ich das bitte, ihr kennt sie ja sicher auch, seit sie zur letzten Swafing Hausmesse erschienen sind und dort auch promt ausverkauft waren. Zum Glück hatte ich sicherheitshalber vorab bei Anke eine Bestellung aufgegeben. *puh*


Ich riss das Paket auf, streichelte kurz (!), setzte die Schere an und schnitt direkt drauf los. Oder besser zu, denn die Bötchen MUSSTEN SonnenWetterHosen werden. Da führte einfach kein Weg dran vorbei.


Ein bisschen mutig jetzt schon an den Sommer zu denken? Ach was. Das ist MOTIVATION :D


Eine kleine Anzahl der SonnenWetterHosen haben einen Platz im Shop gefunden. Gleich neben dem Ebook "SonnenWetterKlamotten"
Habt einen guten Start in die neue Woche! 

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