Montag, 12. Mai 2014

12 von 12 im Mai

Eigentlich hatte ich mir diesen 12. Mai ganz anders vorgestellt. Haushalt, Ladenputzerei und ein großer Einkauf standen auf meinem ursprünglichen Plan. Statt dessen führte mein heutiger Weg in die Stadt zum Kinderarzt mit einem kränkelnden Täubchen an der Seite. 
Kann mir bitte jemand mal erklären, warum alle möglichen Seuchen immer den direkten Weg zu uns finden müssen??? Und jetzt kommt bitte nicht mit Ernährung und so was, diese Anmerkungen gebe ich ungelesen und postwendend an das zur Zeit ausschließlich nudelnfutternde, fast vierjährige Kind weiter. Na gut, Brot mit Käse sind auch noch erlaubt.
Ich schweife ab, weil eigentlich wollte ich euch ja meine 12 Bilder vom heutigen 12. Mai zeigen. Also los geht´s!


Am ganz frühen Morgen zählt es sich am besten, dachten wir, bis...


...die Täubchenspardose ihre unerkannte, scharfe Kante in den zarten Kinderdaumen ritzte und somit einen großen Tränenfluss auslöste. 
Dieser konnte nur durch Ablenkung verscheucht werden. Und Pfannkuchen gehen bekanntermaßen ja immer. So wie Loops in etwa.
Bei meiner standardgemäßen, frühmorgendlichen Gartenrunde überprüfte ich den Gesundheitszustand der Gürkchen und Zucchini, die wir neulich auspflanzten. Das musste so, weil sie zusehend trostloser ihr Dasein auf den Fensterbänken fristeten. Also bange ich eben noch ein bisschen und hoffe, dass sie nun nicht den Eisheiligen oder den Schnecken zum Opfer fallen. Scheckentechnisch rüste ich allerdings in meinen Gedanken schonmal auf, mehr davon gibt es in Kürze.
Der Mohn ist so gut wie anwesend, worüber ich mich sehr freue. Die Pflanzen sind vor vielen Jahren von meiner Oma dorthin gepflanzt worden und blühen jedes Jahr in voller Schönheit. Wenn auch nur kurz, aber einfach bezaubernd.
Also machten wir uns am Vormittag auf in Richtung Stadt. Diesen obigen Anblick "genießen" wir Dörfler hier tagein, tagaus, jahrein, jahraus. Stund um Stund. Eine veröffentliche Statistik besagte einst, dass die Schranken (und davon gibt es drei Stück im Ort) ungefähr 80 mal pro Tag geschlossen werden. Dem möchte ich hiermit nachdrücklich widersprechen, denn seitdem ich beinahe täglich im Laden stehe, der sich direkt an der mittleren der drei Schranken befindet, kann ich mit Sicherheit behaupten, dass sich tagsüber die Frequenz auf einen zwei-dreiminütlichen Schließungsrhythmus beläuft. Rechnen müsst ihr jetzt. Genervt bin ich. Und all die anderen. 
In der Fußgängerzone angekommen, machte sich das Täubchen gleich mit einem Hechtsprung aus dem Buggy in Richtung Taubenjagd auf. Und stellte nebenbei fest, dass sich hier ja ganz viele Damen und Herren, Hunde und Kinderwägen rumtreiben. Ja, ja, so ist das in der großen Stadt, mein Kind.
Schon schön hier....(nech, Frau Fluchten ? ;))
Warten mussten wir glücklicherweise auch nur ganz kurz,
...wobei man sogar vom Fenster aus auch noch was geboten bekommt.
So schön die Ausflüge in die Stadt auch sein können, mal abgesehen vom Arztbesuch, so platt bin danach auch immer. Also hieß es für mich erst mal - ab auf das neuealte Küchensofa und die Beine in die Höh´.
Wobei der wichtigste Punkt meiner Ursprungsliste unbedingt noch auf Bearbeitung wartete. Und nein, ich meine nicht diese "unsinnige" Bemalung von Blumentöpfen. Das war nur ein kleines Entspannungsmomentchen, nachdem ich im Laden "mal eben" noch aufgeräumt habe.
Jetzt ist aber endgültig Feierabend. Ich schau noch bei euren Tagesberichten vorbei, die, für diejenigen, denen die Aktion immer noch unbekannt ist, dankenswerterweise jeden Monat von Caro gesammelt werden. Habt einen schönen Abend. Und fahrt mal nach Trier, da ist es wirklich sehr schön!

Kommentare:

  1. Schön zu sehen, wie Ihr Euren Tag verbracht hat... und - weniger genervt mittlerweile? ;-)

    Liebe Grüße,
    Mond

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  2. Ja, das stimmt :-)
    Und auf die Schneckengeschichte bin ich schon höchst gespannt!
    Unsere Pflänzchen sind auch schon draußen, allerdings noch unter bißchen Glas. Kommt kein Frost mehr *flüster*

    GGLG Tina

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  3. Oh, wie schön,
    in Trier war ich auch schon mal, einen ganzen Tag lang haben wir die Stadt erkundet.
    Ich glaub am längsten waren wir in der Porta Nigra.
    Und auf dem Rückweg den falschen Zug erwischt ,
    dann mußten wir mitten in der Nacht in Neustadt abgeholt werden,
    weil kein Zug mahr kam.
    Deinem Täubchen alles Gute
    und wenn du halbierte Plastikflaschen über deine Setzlinge steckst,
    haben die Schnecken im Moment keine Chance
    Liebe Grüße
    Nähoma

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