Dienstag, 4. März 2014

Hier gab´s kein Bier, sondern Hustensaft.

Fastnacht geht auch ohne uns, das weiß ich jetzt mit Sicherheit. Auch gut. Weniger gut ist die Alternative, die uns die letzten beiden Jahre beschäftigte. Zweimal über 40 °C Fieber für´s  Kind und zweimal beidseitige Mandelentzündung für die Mutter. Toll, so ein saisonspezifisches Abo, auf das man sich verlassen kann.
Verlassen kann man sich auf den Zustand der gähnenden Leere im Medizinschrank, wenn Halsschmerzlutschbonbons und Hustensaft so dringend benötigt werden. Wie gut, dass sich in unserem Garten ein scheinbar unerschöpflicher Krautpott befindet. So bin ich also am frühen Morgen in den Garten gestapft und habe mich bedient und einen wirklich schmackhaften und wohltuenden Hustensaft geköchelt, ich alte Kräuterhexe.


Wenn ihr für alle Hustenanfälle vorgesorgt haben wollt, so notiert euch folgendes Rezept:

Für ein kleines Fläschchen Hustensaft (das locker für einige Tage Husten ausreicht...) benötigt ihr:

1 großzügige Hand voll Thymian
1 großzügige Hand voll Salbei
1 großzügige Hand voll Majoran

(Ich habe Unmengen von diesem Zeuch frisch im Garten, getrocknet funktioniert es sicherlich auch, nur die Mengen sollten reduziert werden.)

 
1 mittelgroße Zwiebel
2 großzügige Hände voll braunem Kandiszucker
300 ml Wasser
2 Esslöffel Honig 

(an dieser Stelle sende ich mal einen lieben Dankesgruß an meinen Onkel Erwin, der mit den allertollsten Bienen zusammenarbeitet und so der weltbeste Honig entsteht :))

Die Kräuter werden als erstes gewaschen, von den Stängeln gelöst, die Zwiebel klein gewürfelt und anschließend mit dem Wasser 30 Minuten bei leichter Flamme köcheln gelassen. Der Topf muss zugedeckelt sein.
Der Sud wird nun durch ein feines Sieb abgegossen und in einem Topf mit dem Kandiszucker für 10 Minuten wieder köcheln gelassen.
Das Ganze lässt man nun soweit abkühlen, bis man sich keine Brandblasen mehr zufügen kann. Jetzt wird nur noch der Honig eingerührt und dann kann der Hustensaft in eine Flasche abgefüllt werden. 
Ich habe ihn im Kühlschrank aufbewahrt, dort hält er sich einige Tage. 

 

Den Hustensaft trage ich mal rüber zum Creadienstag, 
vielleicht wird er dort auch gebraucht...

Gehabt euch wohl!



1 Kommentar:

  1. Danke für das Rezept!! Kann ich gerade gut gebrauchen...
    Das Kräuterbeet leistet zwar in Sachen Tee schon gute Dienste, aber den Hustensaft kannte ich noch nicht.

    Gute Besserung!

    Liebe Grüße
    Natalie

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