Freitag, 14. Februar 2014

Fassungslosigkeit.

Damals, im verregneten Dezember 2009 machte ich mich auf den Weg. Ich war auf der Suche nach einer Frau, die mir in den kommenden 34 Wochen liebevoll und kompetent zur Seite stehen würde. In ihr fand ich eine Freundin, die heute immer noch sehr nah an meiner Seite geht und die damals im Sommer 2010 unsere Tochter mit offenen Händen in unserem Wohnzimmer auf der Welt empfang.
Wir haben anschließend zusammen in der Küche gestanden und Pizza gebacken, denn wir waren ganz schön hungrig nach diesem besonderen, anstrengenden Tag. Das frische, mopsige Baby lag mit seinem Papa auf dem Sofa. Wir waren glücklich.
Dieser Sommersonntag war einer der Schönsten in meinem Leben. Voller Glück, Vertrautheit und Leben.

Meine Freundin L. und das mopsige Baby ♥

Durch diese Katastrophe stirbt nun endgültig mein Hoffnungsschimmer, an dem ich mich, trotz der eindeutig erkennbaren Richtung, immer wieder festklammerte. Für meine Freundin & ihre Kolleginnen, für uns, und all die anderen Familien. Wir werden keinerlei Möglichkeiten mehr haben, selbstbestimmt zu entscheiden, wie und wo unsere Kinder zur Welt kommen sollen. Die traditionelle, menschennahe Hebammerei wird es nicht mehr geben.
Es ist verdammt noch mal nicht richtig. Wenn ihr das auch so seht, könnt ihr diese Petition unterzeichnen. Außerdem möchte ich euch diesen Text von Carola ans interessierte Herz legen.
Kopfschüttelnd verabschiede ich mich ins Wochenende. Habt es gut!

Kommentare:

  1. Unterschrieben. Hoffentlich bringen solche Petitonen etwas, denn eine freiberufliche HEbamme ist etwas, auf das niemand verzichten sollte. Ich weiß genau, was du meinst. "Meine" Hebamme ist mir auch sehr wichtig gewesen. VLG Julia

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  2. ich hab es unterschrieben, ich hab meine Kindef zwar im Krankenhaus zur Welt gebracht, aber meine Hebamme war bei beiden Kindern zur Nachsorge jeweils da und das möchte ich nicht missen
    LG heike

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  3. Ich werde jetzt gleich unterschreiben...ich habe zwar meinen Sohn im Krankenhaus r Welt gebracht und auch meine Tochter wird kommenden Monat im Krankenhaus zur Welt kommen, aber trotz allem möchte ich die Möglichkeit der Wahl nicht entbehren, weil viele einfach genau diese Erfahrung gemacht haben wie du und das finde Super. Und was wären wir Mütter gerade am Anfang ohne Hebammen.....

    Sowas darf nicht passieren.

    Glg Steffi

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  4. Also das gibt´s doch gar nicht mehr. Ich finde das ist eine absolute Obervollkatastrophe. Ich finde es ist eine gnadenlose Freiheitsberaubung. Meiner Meinung nach geht es doch nur noch darum das wir zu Maschienen werden sollen und dann auch schon am Fließband geboren werden.Geld Geld Geld. Leider ist es so: Geld regiert die Welt! Es wird immer schlimmer. Liebe Hebammen, liebe werdenden Mamis mein absolutes herzliches Beileid! Es wird eine Lösung geben müssen! Seid stark und bleibt am Ball! Und meine liebe Freundin: darüber reden wir nochmal. Berlin Berlin wir fahren nach Berlin!

    Kuss Catharina

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  5. Du hast ja so recht, wir haben zwar im Krankenhaus entbunden(meinem Mann war die Geburt zu Hause irgendwie nicht geheuer) sind aber dann dirket wieder nach Hause. Und ohne meine Beleghebamme wäre das nicht möglich gewesen, sie kam direkt zu uns nach Hause nach dem wir aus dem Krankenhaus wieder da waren.
    Ich habe unterschrieben, den auch ich möchte das es unsere Hebammen weiter gibt.
    LG Janka

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