Freitag, 14. Juni 2013

Was wäre wenn

...ich mit solch einer oder ähnlicher Diagnose überrollt würde? Ich, meine Familie, meine Freunde?
Diese Frage stellte ich mir vor vielen Jahren, ich hatte gerade erst den Führerschein gemacht, als ein kleines Mädchen in unserem Landkreis an Leukämie erkrankte und dringend ein Spender gefunden werden musste. Meine Freundin und ich ließen uns typisieren. Mein Freund und seine Fußballmannschaft auch.
Jahre vergingen, als eines Tages das Telefon klingelte und uns mitgeteilt wurde, dass mein Freund eventuell als Spender in Frage kommen würde. Nachdem er sein Einverständnis gegeben hatte, dass weitere Untersuchungen mit seinem Spendermaterial durchgeführt werden dürfen, warteten wir gespannt ab, wie es wohl weiter gehen würde. Nach einigen Tagen bekamen wir die Mitteilung, dass es doch nicht 100 % passte. Ein nachdenkliches Gefühl blieb zurück, aber dieses Erlebnis bestätigte uns, das Richtige damals getan zu haben.
Ich finde, wenn man sich vor Augen führt, was solch eine Diagnose für denjenigen bedeutet und wie es einem selbst wohl damit ergehen würde, kann der Weg zur Typisierung doch nicht zu weit sein.

Ich wünsche euch ein schönes Sommerwochenende und Inga alles Glück der Welt!

Kommentare:

  1. Du hast vollkommen recht und ich finde es schön, dass du diesen Post geschrieben hast!

    VLG
    pipa

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  2. Ein sehr schöner Post!

    Ich bin auch schon seit Jahren typisiert, mein Mann auch....letztens hat er dann auch mal Post wegen weiterer Untersuchungen bekommen.....wir warten jetzt und hoffen, dass wir irgendwann mal als Spender in Frage kommen!

    Und Inga und allen anderen werden natürlich kräftig die Daumen gedrückt!
    Liebe Grüße
    Jule

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  3. Liebe Marina, tausend Dank für diesen Post!!! Super, dass ihr schon registriert seid!
    Alles Liebe schickt dir Inga ♥

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