Montag, 15. Oktober 2012

Ein Wochenende, in das beim besten Willen nicht noch mehr Ärger reingepasst hätte.


Ein Roman.

Als ich am vergangenen Freitag aufgestanden bin, dachte ich beinahe sofort daran, dass mir die Kamera an diesem Tag unbedingt zur Seite stehen muss, denn es war ja der 12.
Alles klar. Bis dahin. Dass mein Hals Anzeichen von Unwohlsein aufwies, war ein eher kleines Übel. Oder vielleicht eben der Startpunkt eines Wochenendes für die Tonne.
Ich hoffe, ihr habt ein Nachsehen mit mir, warum meine 12 von 12 Fotos heute antanzen, die Erklärung folgt...
Dann mal los:

Frühstück: Betäubungspastillen für´n Hals.
Ein Blick aus dem Fenster *jadakommtFreudeauf*. Was es mit dem Flatterband auf sich hat, könnt ihr euch sicher denken. Und was es gebracht hat, sicher auch.

Ein bißchen nähen *jadakommtwirklichFreudeauf*
Mützen für den Markt...
....in diesen Koffer packen, der demnächst nochmal zum Einsatz kommt *hipphipphurra*
2. Frühstück. Wenn man krank ist, darf das so.
Schlüffi-Schleifen fabriziert
SiegerSchlüffis auf halbem Weg abgestellt ;o)
Abendessen vorbereitet
Die letzte Scheibe Brot verschnabuliert
Die neue *selbstgebaute* Murmelbahn mit dem Täubchen bespielt
Gegessen
So, das waren meine 12 von 12, aber das "Beste" kommt noch.

Nachdem wir also gegessen hatten und das Täubchen schlief, setzte ich mich gemütlich zur Ruhe (schließlich war ja Wochenende *höhö*) und wollte mich ans Posten begeben. Allerdings hatte die Internetverbindung keinen Bock dazu. "Träume ich?" "Habe ich nicht gestern erst eine Rauschstörung bei den Zuständigen nach 35 Minuten Warteschleife gemeldet, die dann - ach - nicht so schlimm und war und schnell behoben worden war??????" Ich bin also schnaubend in den Flur gestapft, Router ausgestöppelt, eingestöppelt. Nix. Router ausgestöppelt, eingestöppelt. Wieder nix. Gut. Schlecht. 
Dann wollte ich die Freunde der Telekommunikation anrufen. Das Telefon war auch tot. Ok, dann eben das Handy. 55 Minuten Warteschleife, netter Mensch am Apparat, Problem beschrieben. Leitungsfehler diagnostiziert. (Zum Glück konnte die Terminvereinbarung durch meinerseitiges Rumgejaule auf Samstag beschleuinigt werden.) 
Mittags war dann alles wieder okidokely.
Bis auf die Tatsache, dass ich von einem Schrubber, der sich von seiner Aufhängung befreit hatte, erschlagen wurde und mit luftraubenden Rückenschmerzen zu Boden ging. Es geht mir heute schon etwas besser, aber irgendwie habe ich das Gefühl, als stimme mit einer meiner Rippen etwas nicht.

Bewegung tut gut, also raus in die Freiheit. Kleiner Zwischenstopp im Garten. 
"Es ist doch zum EXPLODIEREN!" Das Mistvieh aus der Nachbarschaft, äh dem nahe gelegenem Wald, war schon wieder da und hat dem Rosenkohl wohl entgültig jede Chance zur Regeneration genommen.


Wie gut, dass am Samstag echt und ohne Quatsch die Jagd stattgefunden hat. Wenn das im nächsten Jahr wieder so weiter geht, werde ich zum....ach, lassen wir das.

Am Sonntag, also gestern, war Markttag und verkaufsoffener Sonntag im Nachbarstädtchen, wo eigentlich immer so viele Menschen auflaufen, dass das Städtchen aus allen Nähten platzt. Normalerweise.



Wenn es allerdings den ganzen Tag, ohne Unterbrechung so viel regnet, dass ich dem Flüsschen, welches an meinem Stand vorbeiplätscherte, äh toste, bei der Wandlung zum Nil zusehen konnte, dann sieht man eben nur hier und da mal ein oder zwei Regenschirmträger, die sich hopsend von einem Café ins nächste fortbewegen.





So saß ich also von allen guten Geistern verlassen in meiner Jacke vergraben unter meinem tröpfelnden Pavillon. Diesen hatte ich mir eigens für diese Veranstaltung angeschafft. Er trug auch das Prädikat "wasserfest". *pfff* Ebenso sollte er leicht auf-und abbaubar sein. *pfff* Aufbau - ok, aber der Abbau war ein Ding der Unmöglichkeit. Und wie bekommt man einen nicht zusammenfaltbaren Faltpavillon in ein Auto, welches eine wirklich beachtliche Ladefläche hat??? Genau, zerlegt und etwas verknotet in halben Einzelteilen. Ein Foto davon war leider nicht mehr drin. Meine Finger waren inzwischen blau und vor Nässe aufgequollen. Das konnte ich der Kamera nicht zumuten. Und den anwesenden Launen *öhöm* auch nicht. Ich werde es nachreichen, bevor ich den Schrotthaufen wieder zurückschicke.

Aber auch die scheußlichsten Tage gehen mal zu Ende...


...oder haben tatsächlich auch ihre schöne Seiten. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal.











Kommentare:

  1. Och... Mensch. Fühl Dich mal gedrückt... Das kann ja nur alles wieder besser werden. So gemein das alles ist, über Euren Gartenräuber muß ich immer wieder schmunzeln. (Obwohl ich das Gefühl des Ernteraubs kenne und hasse. Bei mir waren es seinerzeit die Schnecken...)

    Ich wünsch Dir eine wunderbare Woche mit vielen kleinen Glücksmomenten und wenigen Hürden... Bißchen viel Sonnenschein zum Aufwärmen und trocknen auch noch! Herzlich, Marja

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  2. Örgs.... Gute Besserung!

    Und einen dicken Drücker!

    LG Sarah

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  3. Das war ja ereignisreich....
    Ich freu mich trotzdem ein bisschen auf meine super schönen Schlüffis :0))))
    Gute Besserung und LG
    Kerstin

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  4. Gute Besserung, liebster Pfingstspatz.
    Ich liebe deine Fotos. Die sind wunderbar, und ich könnt sie stundenlang angucken.
    Es kommen bessere Tage, ich habe extra für dich welche mit Goldkante und Spitzenborte bestellt.

    Drück dich aus der Ferne.

    Paula

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  5. Oh jeee! Einen dicken Knuddler aus Schweden!!! Du arme!
    Ich wùnsche dir dass das nächste WE wieder richtig richtig schön wird!! Gute Besserung und viele Grüße an deine Kleine!

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  6. Ach herrje, du hast aber auch immer ein Pech mit wen Wetter :( ich wünsche dir gute Besserung und viele schöne Stunden im warmen :)

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  7. Ojemine, das hört sich ja schrecklich an. Wobei ich zugeben muss, dass du das alles so gut schreibst, dass ich mir ein kleines (also wirklich gaaaanz kleines) Grinsen nicht verkneifen kann. Sorry!
    Ich hoffe, deinem Rücken gehts wieder gut!!!

    LG
    Susi

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  8. Oweiowei ... Großer Tröst-Knuddler - und danke für das Grinsen im Gesicht, das ich mir dann doch nicht verkneifen kann beim Gedanken an eine rachedurstige Mademoiselle, die mit Gewehr im Anschlag den frechen Rosenkohldieb (ver)jagt ;o)

    Es kann nur aufwärts gehen!!

    Alles Liebe
    Luci

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