Freitag, 24. Juni 2011

Zaubertrunk und Knetpampe

In der vergangenen Woche war lustiges Küchengetümmel hier im Haus angesagt.
Weil die Beeren im Garten gerade reif waren, habe ich ganz spontan entschlossen, den leckersten
ROTE FRÜCHTE ZAUBERTRUNK

zu köcheln, den man sich nur vorstellen kann.

Wenn du aus:
Johannisbeeren, Himbeeren, Jostabeeren (na, wer kennt sie??), Erdbeeren und anderen Früchtchen
ca 1,5 Liter  reinen Fruchtsaft gewonnen hast (am besten durch Entsaften in Omas Entsafter...), kochst du das rote Zeuch mit 500 g Zucker einige Minuten (umrühren nicht vergessen!).
Dann nur noch in Flaschen einfüllen, abkühlen lassen, genießen.
Der Zaubertrunk schmeckt am leckersten in Sprudel (Verhältnis 1:5) oder ein Schwupps in nem Gläschen Sekt.






Weil es hier gerade so schön farbig ist, kann ich passender Weise noch stolz meine neuen Schnäppchenknöpfe präsentieren. Bitteschön:


Natürlich farblich sortiert, denn das Auge knöpft mit.

Ganz auf die Schnelle wollte ich heute Mittag das Kneterezept von Frau Liebe ausprobieren. Ich hatte schon ewig das Weinsteinbackpulver hier rumliegen, das musste weg.
Mal abgesehen vom Aushalten des Gestanks- keine Ahnung woher der kam... Weinsteinbackpulver? Stinkt das? mein Freund musste beinahe brechen, ich nicht- war die Zubereitung der Knete ein wirkliches Kinderspiel. Ein bißchen stark sollte man schon sein. Die Pampe wird doch sehr fest...sonst wäre es ja auch keine Knete.
Sie ist jedenfalls der Hit und ich  freue mich riesig, sie bald an meinen Neffen zu verschenken.  mein Neffe und ich hatten einen Riesenspaß beim Kneten. Der Gestank ist übrigens verschwunden, als die Knete abgekühlt war. Also echt empfehlenswert!




Ein Problem ist dann doch noch aufgetaucht....Ich dachte echt, der Erbstücktopf wäre reif um über die Wupper zu verreisen. Aber Pustekuchen! Ein Hoch auf die Haushaltstipps der Omis. Man Frau nehme eine ordentliche Ladung Spülmittel und eine tassenportion Wasser und koche die ganze verbrannte Krustenpampe auf und rühre und rühre und rühe und so weiter. Nach relativ kurzer Zeit löst sich der Schmadder und der Topf lässt sich spülen. Hier der Beweis:


Die Strapazen waren es allemal wert, denn die Knete ist so schön geworden. Danke liebe Frau Liebe!
Wenn ihr auch mal Küchengetümmel habt und noch ein schönes Lied dazu braucht, nehmt --- und bitte ganz laut!

Kommentare:

  1. ICH kenn Jostabeeren, meine Oma hat einen Riesenstrauch im Garten ... OBERLECKER!
    Der Zaubertrunk sieht aus, als wäre er perfekt für meine Tochter. Danke fürs Rezept!

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  2. Oh da wär ich gerne in Deiner Küche gewesen und hätte Dir über die Schulter geschaut! :o) Und den Saft im Sekt hätte ich dabei auch direkt probieren können... ;o)

    Sonnige Grüße von Muddi

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